Eine Steroidkur planst du in 5 Entscheidungen in fester Reihenfolge: Ziel, Substanz, Dosis mit Injektionsfrequenz, Dauer und PCT — und jede Entscheidung engt die nächste ein. Wer mit der Substanz beginnt statt mit dem Ziel, plant rückwärts. Die erste Kur ist auf dieser Seite nach dem Anfänger-Steroidzyklus mit Testosteron solo gebaut; alles darüber folgt derselben Logik mit mehr Bausteinen.
Der pharmakologische Rahmen dahinter ist seit Jahren stabil: Der Review „Pharmacology of anabolic steroids" (Kicman, 2008) beschreibt Wirkmechanismus, Ester und Suppression aller gängigen anabol-androgenen Steroide (AAS), und William Llewellyn dokumentiert in „ANABOLICS" (11. Auflage) für jede Substanz die typischen Anwendungsbereiche, Zyklusdauern und Stack-Partner. Diese Seite macht daraus einen Plan, den du ausfüllen kannst.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Steroidkur ist ein zeitlich begrenztes Protokoll aus Basis-Testosteron, optionalen Zusatzsubstanzen, Begleitmedikamenten und einer Nachbehandlung.
Der Standard der ersten Kur ist Testosteron Enantat mit 500 mg pro Woche, gespritzt als 2 × 250 mg, über 12 Wochen.
Eine komplette erste Kur kostet mit Begleitmedikamenten, PCT und drei Blutbildern etwa 650–1.000 €, und sie kostet dich für Monate die körpereigene Testosteronproduktion.
Unter 21 Jahren, ohne Baseline-Blutbild oder ohne eingeplante PCT ist die Antwort auf „Kur planen?" ein Nein.
Dein nächster Schritt vor Tag 1 ist ein Blutbild mit 10 Werten — ohne Referenzpunkt kannst du weder Nebenwirkungen noch Erholung beurteilen.
Jede Charge im Shop hat einen per HPLC geprüften Laborbericht — die Berichte findest du unter Laborberichte.
Grundlagen zuerst: 8 Begriffe, die du vor der Planung kennst
Acht Fachbegriffe tauchen in jedem Kurplan auf, und du kennst sie am besten, bevor du die erste Zahl einträgst. Ein Ester ist die chemische Verlängerung am Testosteron-Molekül; er bestimmt, wie lange ein Depot im Muskel wirkt. Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut ist: 4,5 Tage bei Testosteron Enantat. Aus beidem folgt die Injektionsfrequenz. Die HPTA-Achse ist der Regelkreis aus Hypothalamus, Hypophyse und Hoden, der dein eigenes Testosteron steuert — und den jede Kur abschaltet.
Die restlichen Begriffe in je einem Satz:
Aromatisierung ist die Umwandlung von Testosteron in Östradiol; sie verursacht Wassereinlagerung und Gynäkomastie, also Brustdrüsenwachstum.
Ein Aromatasehemmer (AI) wie Anastrozol oder Exemestan blockiert diese Umwandlung und wird nur bei Symptomen oder erhöhtem Östradiol eingesetzt.
Ein SERM wie Tamoxifen oder Clomifen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator; in der PCT bringt er die HPTA-Achse wieder in Gang.
PCT (Post Cycle Therapy) ist die Nachbehandlung, die dein Hormonsystem nach der Kur wieder normalisiert.
C17-alpha-Alkylierung ist die chemische Veränderung, die ein Steroid oral wirksam macht und gleichzeitig die Leber belastet; sie betrifft Methandienon (Dianabol), Oxandrolon (Anavar), Stanozolol (Winstrol) und Oxymetholon (Anadrol).
Ein Kickstarter ist ein orales Steroid in den ersten 4 Wochen, das die Zeit überbrückt, bis das injizierte Depot stabile Blutspiegel erreicht.
Welche 3 Ziele bestimmen deine Kurplanung?
Drei Ziele bestimmen die Kurplanung: Bulking (Masseaufbau), Cutting (Fettabbau bei Muskelerhalt) und Lean Mass (trockener Muskelzuwachs). Das Ziel legt die Kalorienbilanz fest, die Kalorienbilanz legt fest, welche Substanzen sinnvoll sind, und erst danach entscheidest du über Dosis und Dauer. Ein Cutting-Stack im Kalorienüberschuss baut kaum Masse auf, und ein Bulking-Stack im Defizit hält zwar Muskeln, verschwendet aber die Wassereinlagerung, die er mitbringt. Die 12 fertigen Protokolle nach Ziel und Erfahrungsstufe findest du unter Beste Steroid Kur, inklusive Stack-Partnern und PCT.
Bulking-Phase (Masseaufbau)
Die Bulking-Phase ist der Aufbau maximaler Muskelmasse bei einem Kalorienüberschuss von 300–500 kcal pro Tag und bewusst akzeptierter Wassereinlagerung. Die typische Basis ist Testosteron Enantat mit 500 mg pro Woche; Fortgeschrittene ergänzen Nandrolon Decanoat (Deca Durabolin) mit 400 mg pro Woche und in den ersten 4 Wochen Methandienon (Dianabol) mit 20–30 mg pro Tag als Kickstarter. Der Preis der Masse ist Wasser: Aromatisierende Substanzen wie Testosteron und Dianabol heben Östradiol und damit Blutdruck und Gewicht auf der Waage.
Cutting-Phase (Fettabbau mit Muskelerhalt)
Die Cutting-Phase reduziert Körperfett bei einem Kaloriendefizit von 300–500 kcal pro Tag und hält gleichzeitig die Muskelmasse. Die Basis bleibt Testosteron Enantat, hier mit 250–400 mg pro Woche, kombiniert mit nicht aromatisierenden Substanzen wie Oxandrolon (Anavar) mit 40–50 mg pro Tag, Stanozolol (Winstrol) oder Drostanolon (Masteron). Orale Cutting-Steroide sind C17-alpha-alkyliert und deshalb auf 6–8 Wochen begrenzt; Leberschutz mit TUDCA und NAC gehört in diesen Plan von Tag 1 an.
Lean-Mass-Phase (trockener Muskelzuwachs)
Die Lean-Mass-Phase baut Muskeln mit minimaler Wassereinlagerung bei einem Kalorienüberschuss von 200–300 kcal pro Tag auf. Die Basis ist Testosteron mit 300–500 mg pro Woche, kombiniert mit Methenolon (Primobolan) oder Boldenon Undecylenat (Equipoise) — beides Substanzen, die kaum oder gar nicht aromatisieren. Der Zuwachs ist langsamer als im Bulking, dafür bleibt nach der Kur ein größerer Anteil erhalten, weil kein Wasser abgezogen wird.
Welche Substanzen passen zu welcher der 3 Erfahrungsstufen?
Die Substanzwahl richtet sich nach der Zahl deiner abgeschlossenen Kuren, nicht nach dem Ziel allein: In der ersten Kur Testosteron solo mit 500 mg pro Woche, ab der zweiten Kur Testosteron plus eine Zusatzsubstanz, ab der fünften Kur Testosteron plus zwei bis drei Substanzen. Der Grund für die Solo-Regel ist Diagnostik: Nur mit einer Substanz erkennst du, wie dein Körper auf exogenes, also von außen zugeführtes Testosteron reagiert — bei Aromatisierung, Blutdruck, Akne und Gains.
| Stufe | Substanzen | Wochendosis | Injektionsfrequenz | Zyklusdauer | Blutbild |
|---|---|---|---|---|---|
| Anfänger (1. Kur) | Testosteron Enantat oder Cypionat solo | 500 mg | 2 × 250 mg (Mo/Do) | 12 Wochen | vor Tag 1, Woche 6, nach der PCT |
| Fortgeschrittene (2.–4. Kur) | Testosteron + 1 Zusatzsubstanz (Nandrolon, Anavar, Dianabol oder Boldenon) | 500 mg Testosteron + 200–400 mg Zusatz | 2 × pro Woche je Substanz; Orale täglich | 12–16 Wochen | vor Tag 1, Woche 6–8, nach der PCT |
| Erfahrene (5+ Kuren) | Testosteron + 2–3 Substanzen (Trenbolon, Masteron, ein Oral) | 500–750 mg Testosteron + Stack | 2–3 × pro Woche; kurze Ester jeden 2. Tag | 10–16 Wochen | vor Tag 1, Woche 4, Woche 8, nach der PCT |
Die Dosis-Wirkungs-Studie „Testosterone dose-response relationships in healthy young men" (Bhasin et al., 2001) zeigt, warum 500 mg der Standard und nicht die Untergrenze sind: Über 20 Wochen stiegen fettfreie Masse, Muskelquerschnitt und Kraft mit jeder Dosisstufe von 25 bis 600 mg Testosteron Enantat pro Woche — und mit ihnen Hämoglobin, während das HDL-Cholesterin dosisabhängig fiel. Mehr Dosis ist also mehr Muskel, aber im selben Verhältnis mehr Hämatokrit und weniger HDL. Für die erste Kur ist die Kategorie Testosteron Enantat der Ausgangspunkt, weil der 4,5-Tage-Ester mit zwei Injektionen pro Woche gleichmäßige Blutspiegel liefert. Das vorgefertigte Paket Erste Testosteron Kur (Anfänger) enthält Basis, PCT und Spritzen in genau dieser Zusammensetzung.
Fortgeschrittene wählen die Zusatzsubstanz nach dem Ziel aus Abschnitt 2, nicht nach Beliebtheit: Nandrolon für Masse und Gelenke, Anavar (Oxandrolon) für Cutting ohne Aromatisierung, Boldenon für langsame trockene Masse. Trenbolon ist das stärkste 19-nor-Steroid und bleibt Erfahrenen vorbehalten — seine Nebenwirkungen (Prolaktin, Blutdruck, Schlaf, Stimmung) lassen sich in einer ersten oder zweiten Kur nicht von denen des Testosterons trennen.
Wie lange dauert eine Steroidkur — und warum nicht länger als 16 Wochen?
Eine Steroidkur dauert 12 Wochen in der ersten Kur, 12–16 Wochen mit langkettigen Estern ab der zweiten Kur und 4–6 Wochen für orale Steroide innerhalb dieser Zeit. Kürzer als 8 Wochen ist mit Enantat oder Cypionat ineffizient, weil stabile Blutspiegel erst ab Woche 3–4 erreicht sind. Länger als 16 Wochen verlängert die Suppression der HPTA-Achse überproportional und macht die Erholung nach der Kur langsamer und unsicherer.
Die Dauer folgt aus dem Ester. Testosteron Enantat hat eine Halbwertszeit von rund 4,5 Tagen, Cypionat rund 8 Tage, Propionat rund 2 Tage. Daraus ergibt sich die Injektionsfrequenz — zweimal pro Woche für Enantat und Cypionat, jeden zweiten Tag für Propionat — und daraus wiederum, wann nach der letzten Injektion die PCT beginnt (Abschnitt 8).
Wie lange die Achse nach der Kur braucht, hängt an Dauer und Dosis. Die Studie „Prolonged Hypogonadism in Males Following Withdrawal from Anabolic-Androgenic Steroids: an Underrecognized Problem" (Kanayama et al., 2015) fand bei ehemaligen Langzeitanwendern Testosteronwerte unter 200 ng/dl noch 3–26 Monate nach der letzten Anwendung; 54 % der Teilnehmer zeigten ausgeprägte Hypogonadismus-Symptome. Eine 12-Wochen-Kur mit PCT ist davon weit entfernt — die Grenze bei 16 Wochen existiert, damit das so bleibt.
Orale Steroide bekommen ein eigenes Zeitfenster. C17-alpha-alkylierte Substanzen wie Methandienon (Dianabol), Oxymetholon (Anadrol) oder Oral-Turinabol belasten die Leber dosisabhängig; die StatPearls-Übersicht „Anabolic Steroids" führt Cholestase und Transaminasenanstieg als typische Folgen. Deshalb stehen Orale als Kickstarter in Woche 1–4 oder als Cutting-Baustein in Woche 5–12 im Plan, nie über die volle Kurdauer.
Die Kurplan-Vorlage: Woche × Dosis × Frequenz × Begleitmedikation × Blutbild
Die Kurplan-Vorlage ist das Standardprotokoll in Tabellenform: Für jede Woche steht, was du spritzt oder nimmst, wie oft, welche Begleitmedikation dazugehört und wann Blut abgenommen wird. Drei Varianten decken die drei Ziele ab; die Anfänger-Variante ist das Protokoll der ersten Kur mit 500 mg Testosteron Enantat über 12 Wochen. Fülle die Vorlage aus, bevor du etwas kaufst — ein Plan, der auf Papier eine Lücke hat (kein PCT-Start, kein Blutbild-Termin), hat sie auch in der Praxis.
Variante A — Erste Kur (Testosteron solo), Standard des Testosteron Kurplans
| Woche | Testosteron Enantat | Frequenz | Begleitmedikation | Blutbild-Checkpoint |
|---|---|---|---|---|
| 0 | — | — | — | Baseline: 10 Werte (Testosteron, Östradiol, LH/FSH, Hämatokrit, Lipide, Leberwerte, Blutdruck) |
| 1–12 | 500 mg/Woche | 2 × 250 mg (Mo/Do) | AI nur bei Symptomen: Anastrozol 0,25–0,5 mg jeden 2. Tag | Woche 6: Östradiol, Hämatokrit, Blutdruck, Leberwerte |
| 10–12 | 500 mg/Woche | 2 × 250 mg | optional HCG 1.000–1.500 IE alle 3 Tage (Community-Standard) | — |
| 13–14 | — | — | Washout (Ester klingt ab) | — |
| 15–18 | — | — | PCT: Clomifen 50 mg/Tag + Tamoxifen 20 mg/Tag, 4 Wochen | Woche 22: Testosteron, LH/FSH — Erholung bestätigen |
Variante B — Bulking (Fortgeschrittene), 16 Wochen
| Woche | Testosteron Enantat | Nandrolon Decanoat | Dianabol | Begleitmedikation | Blutbild-Checkpoint |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 | — | — | — | — | Baseline: 10 Werte |
| 1–4 | 500 mg/Woche, 2 × | 400 mg/Woche, 2 × | 25–30 mg/Tag | TUDCA 250–500 mg/Tag + NAC 600–1.200 mg/Tag; AI reaktiv | — |
| 5–16 | 500 mg/Woche, 2 × | 400 mg/Woche, 2 × | — | AI reaktiv; Cabergolin nur bei Prolaktin-Symptomen | Woche 6–8: Östradiol, Prolaktin, Hämatokrit, Lipide, Blutdruck |
| 17–18 | — | — | — | Washout (Decanoat: 15 Tage Halbwertszeit) | — |
| 19–22 | — | — | — | PCT: Clomifen 50 mg + Tamoxifen 20 mg, 4 Wochen | nach der PCT: Testosteron, LH/FSH |
Variante C — Cutting (Anfänger bis Fortgeschrittene), 12 Wochen
| Woche | Testosteron Enantat | Oxandrolon (Anavar) | Begleitmedikation | Blutbild-Checkpoint |
|---|---|---|---|---|
| 0 | — | — | — | Baseline: 10 Werte |
| 1–4 | 250–400 mg/Woche, 2 × | — | AI nur bei Symptomen | — |
| 5–6 | 250–400 mg/Woche, 2 × | 40 mg/Tag | TUDCA + NAC | Woche 6: Leberwerte, Lipide, Hämatokrit |
| 7–12 | 250–400 mg/Woche bis Woche 10 | 50 mg/Tag | TUDCA + NAC | — |
| 13–14 | — | — | Washout | — |
| 15–18 | — | — | PCT: Tamoxifen 40/20 mg oder Clomifen 50/25 mg | nach der PCT |
Die Zeilen sind Vorlage, nicht Vorschrift: Wer im Bulking Nandrolon weglässt, streicht die Spalte und startet die PCT zwei Wochen früher; wer im Cutting Winstrol statt Anavar einträgt, kürzt das Oral auf 6 Wochen. Die vollständigen Wochenprotokolle hinter Variante B stehen im Massephase-Kur-Plan mit Nandrolon und Dianabol, die hinter Variante C im Cutting-Kur Plan für die Definitionsphase. Was nie gestrichen wird, sind die Zeilen 0 (Baseline), der Checkpoint in der Kurmitte und der PCT-Block.
Wann siehst du was? Die Kur Woche für Woche
Die ersten sichtbaren Veränderungen einer Testosteronkur kommen in Woche 2–3 als Wassereinlagerung und Pump, die Kraft steigt ab Woche 3–4, sichtbare Muskelmasse ab Woche 5–6, und der Zuwachs flacht ab Woche 10–12 ab. Diese Reihenfolge folgt aus der Pharmakokinetik: Der Enantat-Ester braucht 3–4 Wochen bis zum stabilen Spiegel, und Muskelprotein wird über Wochen aufgebaut, nicht über Tage.
| Woche | Was du bemerkst | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| 1–2 | Besserer Schlaf, mehr Appetit, erste Wassereinlagerung, Pump im Training | Blutspiegel steigen; Östradiol steigt mit |
| 3–4 | Kraft steigt spürbar, Gewicht +2–4 kg (großteils Wasser), Libido hoch | Depot stabil; Stickstoffretention und Proteinsynthese erhöht |
| 5–8 | Muskelmasse sichtbar, Akne und fettige Haut bei Veranlagung, Blutdruck steigt | Erythropoese und Östradiol auf Kur-Niveau — der Checkpoint in Woche 6 fällt genau hierhin |
| 9–12 | Zuwachs flacht ab, Wassereinlagerung stabil, Hodenvolumen sichtbar reduziert | Rezeptorbindung gesättigt; HPTA-Achse seit Woche 2–3 supprimiert |
| PCT | Gewicht −2–4 kg (Wasser), Libido und Energie schwanken, Stimmung labil | Östradiol fällt, eigenes Testosteron startet erst wieder |
Die Zahlen sind Erfahrungswerte aus dem Community-Standard für Testosteron Enantat in der ersten Kur; bei Kickstartern verschiebt sich Kraft und Wasser um 2 Wochen nach vorne, bei trockenen Substanzen bleibt das Wasser aus.
Blutbild-Checkpoints und Abbruchkriterien: Wann du die Kur stoppst
Du stoppst die Kur, wenn einer von 4 Werten die Abbruchgrenze überschreitet: Blutdruck dauerhaft über 140/90 mmHg, Hämatokrit über 54 %, Leberwerte (ALT/AST) über dem Dreifachen des Normbereichs oder Östradiol-Symptome, die auf einen AI nicht innerhalb einer Woche ansprechen. Diese Werte misst du an drei Punkten: vor Tag 1, in Woche 6 und nach der PCT. Welche 10 Werte in jedes Blutbild gehören, erklärt der Artikel Blutbild & Steroide: 10 Werte, die du testen musst mit Normal- und Alarmwerten.
| Wert | Warnstufe | Abbruchgrenze | Was du tust |
|---|---|---|---|
| Blutdruck | > 130/85 mmHg | > 140/90 mmHg dauerhaft | Dosis halbieren, Natrium und Wasser kontrollieren, nach 1 Woche erneut messen — bleibt er hoch: absetzen |
| Hämatokrit | > 50 % | > 54 % | Kur beenden, Blutspende oder Aderlass mit dem Arzt besprechen, vor der nächsten Kur Baseline abwarten |
| ALT/AST | > 2× Normbereich | > 3× Normbereich | Orale sofort absetzen, TUDCA weiterführen, Kontrolle nach 2 Wochen |
| Östradiol | > 50 pg/ml mit Symptomen | Gynäkomastie-Knoten unter der Brustwarze | Anastrozol 0,5 mg jeden 2. Tag, bei Knoten Tamoxifen 20 mg/Tag und Arztbesuch |
Reduziere die Dosis, wenn der Blutdruck über 140/90 liegt; setze ab, wenn er nach einer Woche dort bleibt. Geh zum Arzt — am besten zum Endokrinologen — wenn Brustschmerzen, Atemnot bei Belastung, Gelbfärbung der Haut oder ein Knoten unter der Brustwarze auftreten; diese Zeichen warten nicht auf das nächste Blutbild. Sag dem Arzt, was du nimmst: Ein Endokrinologe, der einen Hämatokrit von 55 % ohne diese Information sieht, sucht in die falsche Richtung.
Nach der Kur gilt dasselbe für die Psyche. In der PCT fällt Östradiol schnell und das eigene Testosteron kommt langsam — das Ergebnis sind bei vielen Anwendern 2–4 Wochen mit Antriebslosigkeit, Libidoverlust und einem Stimmungstief. Hält das Tief über die PCT hinaus an oder kippt es in Hoffnungslosigkeit, ist das ein Grund für den Endokrinologen, nicht für eine zweite Kur.
Krisenhilfe: Wenn du Suizidgedanken hast oder dich in einer akuten Krise befindest, sprich mit jemandem. Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr, anonym). Österreich: Telefonseelsorge 142. Schweiz: Dargebotene Hand 143. Bei akuter Gefahr: Notruf 112.
Welche 3 Kategorien an Begleitmedikamenten gehören in den Plan?
Drei Kategorien an Begleitmedikamenten gehören in jeden Kurplan: Östrogenkontrolle mit einem Aromatasehemmer, Leberschutz mit TUDCA und NAC bei oralen Steroiden, und HCG als Vorbereitung der PCT. Alle drei stehen im Plan, bevor die Kur beginnt — nicht erst, wenn das Symptom da ist. Die On-Cycle-Produkte dafür findest du in der Kategorie Während der Steroidkur als AI, Leberschutz und Cabergolin.
Östrogenkontrolle (On Cycle)
Anastrozol (Arimidex) mit 0,25–0,5 mg jeden 2. Tag oder Exemestan (Aromasin) mit 12,5 mg jeden 2. Tag senkt das Östradiol bei aromatisierenden Substanzen. Der AI wird eingesetzt, wenn Symptome auftreten oder das Östradiol über 50 pg/ml liegt — nicht prophylaktisch. Ein zu tief gedrücktes Östradiol kostet Libido, Gelenkschmiere und HDL-Cholesterin, und es kostet Gains, weil Östrogen an der Proteinsynthese beteiligt ist.
Leberschutz (bei oralen Steroiden)
TUDCA mit 250–500 mg pro Tag und NAC mit 600–1.200 mg pro Tag begleiten jedes C17-alpha-alkylierte Oral von der ersten bis zur letzten Tablette. Beide schützen die Gallengänge und die Glutathion-Reserve der Leber; sie ersetzen keine Kontrolle der Leberwerte in Woche 6.
PCT-Vorbereitung mit HCG
HCG mit 1.000–1.500 IE alle 3 Tage in den letzten 2–3 Wochen der Kur hält die Hoden aktiv und erleichtert den Start der PCT. HCG ahmt das körpereigene LH nach und hält die Leydig-Zellen in Betrieb, die unter der Suppression sonst schrumpfen. Das ist der gängige Community-Standard; ein Teil der Anwender fährt HCG mit 250–500 IE zweimal pro Woche über die gesamte Kur, ab Dosierungen über 500 mg Testosteron pro Woche.
Wie planst du die PCT (Post Cycle Therapy) nach der Kur?
Die PCT (Post Cycle Therapy) beginnt 14 Tage nach der letzten Injektion von Testosteron Enantat oder Cypionat, 3 Tage nach Propionat und 2–3 Tage nach der letzten Tablette eines Orals, und sie dauert 4 Wochen. Das Standardprotokoll der ersten Kur ist Clomifen 50 mg pro Tag plus Tamoxifen 20 mg pro Tag über 4 Wochen. Die SERMs für die Nachbehandlung führt die Kategorie PCT - Nach der Steroidkur mit Clomifen, Tamoxifen und HCG.
| PCT-Medikament | Dosierung | Dauer | Rolle |
|---|---|---|---|
| Tamoxifen (Nolvadex) | 20 mg/Tag (bei starker Suppression 40 mg in Woche 1–2) | 4 Wochen | blockiert Östrogen an der Hypophyse → LH/FSH steigen |
| Clomifen (Clomid) | 50 mg/Tag Woche 1–2, 25 mg/Tag Woche 3–4 | 4 Wochen | gleiche Wirkung, stärkerer LH-Anstieg, mehr Stimmungsnebenwirkungen |
| HCG | 1.000–1.500 IE alle 3 Tage | letzte 2–3 Kurwochen, vor der PCT | hält die Hoden aktiv; nicht parallel zu den SERMs |
Der Startzeitpunkt folgt aus der Halbwertszeit: Nach fünf Halbwertszeiten ist der Ester praktisch abgebaut, und erst dann kann ein SERM die Achse anstoßen — bei Enantat sind das rund 14 Tage, bei Nandrolon Decanoat mit 15 Tagen Halbwertszeit entsprechend länger, weshalb Variante B die PCT erst ab Woche 19 startet. Zu früh gestartet läuft die PCT gegen den noch aktiven Ester; zu spät gestartet verlängert die Wochen ohne Testosteron. Die Erholung bestätigst du mit einem Blutbild 4 Wochen nach der letzten SERM-Tablette: Testosteron über 300 ng/dl (10,4 nmol/l), LH und FSH im Normbereich.
Was kostet eine geplante Steroidkur wirklich?
Eine komplett geplante erste Kur kostet etwa 650–1.000 €, und die drei Blutbilder sind davon der größte Posten — nicht der Wirkstoff. Die vollständige Rechnung hat sechs Positionen: Testosteron-Basis, Aromatasehemmer als Reserve, PCT, drei Blutbilder, Spritzen und Nadeln, und bei oralen Substanzen Leberschutz. Wer nur den Wirkstoff kauft, plant eine halbe Kur.
| Position | Was du einplanst | Größenordnung |
|---|---|---|
| Testosteron Enantat, 12 Wochen à 500 mg | 6.000 mg = 24 ml à 250 mg/ml | Preis auf der Kategorieseite; das Anfängerpaket beginnt bei 250 € inkl. PCT |
| Aromatasehemmer (Reserve) | 1 Packung Anastrozol 0,5 mg oder Exemestan 25 mg | 30–60 € |
| PCT | Clomifen 50 mg + Tamoxifen 20 mg, je 4 Wochen | 25–50 € |
| Blutbilder | 3 × 10 Werte als Selbstzahler | 300–540 € (100–180 € pro Panel im Direktlabor) |
| Spritzen, Nadeln, Tupfer | 24 Injektionen + Aufziehkanülen | 15–30 € |
| Leberschutz (nur bei Oralen) | TUDCA + NAC für 6–8 Wochen | 30–60 € |
Die Größenordnungen sind die auf dieser Seite dokumentierten Spannen für Begleitmedikation und Selbstzahler-Labore; die exakten Wirkstoffpreise stehen auf den Kategorieseiten. Der Posten, der am häufigsten gestrichen wird, sind die Blutbilder — und er ist der einzige, der dir sagt, ob die anderen fünf richtig eingesetzt sind.
Die 5 häufigsten Planungsfehler — und was du stattdessen tust
Die 5 häufigsten Planungsfehler sind eine zu hohe Dosis in der ersten Kur, ein Stack aus 3+ Substanzen ohne Einzelerfahrung, eine Solo-Kur mit Oralen ohne Testosteron-Basis, eine Kur ohne eingeplante PCT und ein Start ohne Baseline-Blutbild. Jeder dieser Fehler entsteht auf dem Papier, bevor die erste Injektion gesetzt ist — und lässt sich dort auch korrigieren.
Mehr als 500 mg Testosteron in der ersten Kur. Warum es schiefgeht: Bhasin et al. zeigen, dass Hämoglobin und HDL mit der Dosis steigen bzw. fallen, während du ohne Referenzkur nicht weißt, ob die Nebenwirkung von der Dosis oder von dir kommt. Stattdessen: 500 mg, 12 Wochen, und die Reaktion auf diese Dosis dokumentieren.
Drei Substanzen ohne Einzelerfahrung. Warum es schiefgeht: Bei Akne, Blutdruck oder Stimmungsschwankungen ist nicht erkennbar, welche Substanz die Ursache ist, und jede Korrektur ist Raten. Stattdessen: eine neue Substanz pro Kur, nie zwei gleichzeitig zum ersten Mal.
Orale solo ohne Testosteron-Basis. Warum es schiefgeht: Dianabol, Anavar oder Winstrol drücken die eigene Testosteronproduktion ab Woche 2–3 auf hypogonadale Werte, liefern selbst aber zu wenig Androgen — das Ergebnis sind Erektionsprobleme, Energielosigkeit und schlechte Gains. Stattdessen: mindestens 250 mg Testosteron pro Woche als Basis unter jedem Oral.
Keine PCT eingeplant. Warum es schiefgeht: Ohne SERM-Anstoß bleibt die HPTA-Achse Wochen bis Monate unten; Kanayama et al. dokumentieren Fälle mit über einem Jahr Hypogonadismus. Stattdessen: PCT-Medikamente vor Tag 1 kaufen, Startdatum in die Vorlage eintragen.
Start ohne Baseline-Blutbild. Warum es schiefgeht: Ohne Ausgangswerte gibt es keinen Referenzpunkt — weder für die Warnstufen aus Abschnitt 7 noch für die Frage, ob die Erholung nach der PCT vollständig ist. Stattdessen: 10 Werte vor Tag 1, Ergebnis in die Vorlage.
Ein sechster Punkt ist kein Planungsfehler, sondern eine Planungsgrundlage: Anabole Steroide sind in Deutschland verschreibungspflichtige Arzneimittel, Erwerb und Besitz nicht geringer Mengen zu Dopingzwecken sind nach dem „Gesetz gegen Doping im Sport (AntiDopG)" strafbar, und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beschreibt in der Risikoinformation „Testosteronhaltige Arzneimittel: Möglicher Hinweis auf die Anwendung außerhalb der zugelassenen Indikation" (BfArM, 2025) den steigenden Off-Label-Einsatz. Was das für Mengen, Einfuhr und Arztgespräch bedeutet, steht in Steroide in Deutschland — rechtlicher Rahmen; der Kurplan ändert daran nichts, aber du planst mit offenen Augen. Das deutsche Standardwerk „Anabole Steroide – Das schwarze Buch" widmet Kurplanung und Anfängerfehlern eigene Kapitel und ist die passende Lektüre neben dieser Vorlage.
Ist eine Steroidkur jetzt das Richtige für dich? Der Selbst-Check in 6 Fragen
Eine Steroidkur ist jetzt das Richtige für dich, wenn du alle 6 Fragen dieses Selbst-Checks mit Ja beantwortest — und bei einem einzigen Nein verschiebst du sie. Die Fragen prüfen nicht dein Trainingsziel, sondern deine Ausgangslage: Alter, Trainingsjahre, Blutwerte, Budget für die vollständige Rechnung, den PCT-Plan und die Bereitschaft, bei einem Abbruchkriterium tatsächlich abzubrechen. Wer die erste Kur mit einem Nein startet, plant nicht, er hofft.
| Frage | Ja, wenn … | Nein bedeutet … |
|---|---|---|
| Bist du über 21? | die Wachstumsfugen geschlossen sind | Östrogen aus der Aromatisierung schließt die Fugen früher — das Längenwachstum endet mit der Kur |
| Trainierst du seit mindestens 3 Jahren strukturiert? | Kraft- und Ernährungsplan seit Jahren stehen | die Kur kompensiert Training, das noch nicht existiert; der Zuwachs geht nach der PCT verloren |
| Liegt ein aktuelles Baseline-Blutbild vor? | 10 Werte, jünger als 4 Wochen, alle im Normbereich | ohne Referenz keine Nebenwirkungs- und keine Erholungskontrolle |
| Ist die vollständige Rechnung im Budget? | Basis + AI + PCT + 3 Blutbilder + Spritzen | die Blutbilder oder die PCT werden gestrichen — die beiden Posten, die die Kur absichern |
| Steht der PCT-Start mit Datum im Plan? | Clomifen und Tamoxifen sind gekauft | die Achse bleibt Wochen länger unten als nötig |
| Brichst du bei einem Abbruchkriterium ab? | Blutdruck 140/90, Hämatokrit 54 %, ALT/AST 3× | die Grenzwerte werden zur Verhandlungssache |
Zwei ehrliche Nein-Fälle: Unter 21 Jahren ist die Antwort Nein, unabhängig vom Trainingsstand, weil die Kur das Längenwachstum beendet. Und bei Bluthochdruck, erhöhtem Hämatokrit oder auffälligen Leberwerten im Baseline-Blutbild ist die Antwort Nein, bis ein Endokrinologe die Werte erklärt hat — die Kur würde genau diese Werte weiter verschieben. Für alle anderen ist der Testosteron Kurplan mit dem Standardprotokoll der ersten Kur die Seite, auf der die Vorlage konkret wird.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Kur eignet sich als erste Steroidkur?
Die erste Steroidkur ist Testosteron Enantat oder Cypionat solo mit 500 mg pro Woche, gespritzt als 2 × 250 mg, über 12 Wochen, gefolgt von 4 Wochen PCT mit Clomifen 50 mg und Tamoxifen 20 mg pro Tag. Kein oraler Kickstarter, kein Stack-Partner. Die erste Kur dient der Evaluierung deiner Reaktion auf exogenes Testosteron; jede zweite Substanz macht diese Evaluierung unmöglich.
Wie lange Pause zwischen zwei Kuren?
Die Mindestpause ist Kurdauer plus PCT-Dauer: Nach 12 Wochen Kur und 4 Wochen PCT sind das 16 Wochen ohne Substanz. Die nächste Kur beginnt erst, wenn ein Blutbild die Erholung bestätigt — Testosteron über 300 ng/dl (10,4 nmol/l), Hämatokrit unter 50 %, Leberwerte und Lipide im Normbereich. Wer die Pause verkürzt, verkürzt die Erholung, nicht die Zeit bis zur nächsten Kur.
Brauche ich bei jeder Kur einen Aromatasehemmer?
Ein Aromatasehemmer ist nur bei aromatisierenden Substanzen wie Testosteron, Dianabol oder Boldenon nötig — und auch dann nur bei Symptomen (Wassereinlagerung, Brustschwellung, Blutdruck) oder einem Östradiol über 50 pg/ml. Kuren mit nicht aromatisierenden Substanzen wie Anavar, Winstrol oder Masteron brauchen keinen AI; da unter jeder dieser Substanzen Testosteron als Basis läuft, bleibt der AI als Reserve trotzdem im Plan. Trenbolon aromatisiert nicht, kann aber über Prolaktin eine Gynäkomastie auslösen — dort hilft Cabergolin, kein AI.
Wann beginne ich mit der PCT nach der Kur?
Die PCT beginnt 14 Tage nach der letzten Injektion von Testosteron Enantat oder Cypionat, 3 Tage nach Testosteron Propionat, 4–5 Wochen nach Testosteron Undecanoat und 2–3 Tage nach der letzten Tablette eines Orals. Maßgeblich ist immer der längste Ester im Stack: Mit Nandrolon Decanoat im Plan wartest du rund 3 Wochen nach der letzten Injektion.
Ist eine Solo-Kur mit oralen Steroiden sinnvoll?
Eine Solo-Kur mit oralen Steroiden ohne Testosteron-Basis ist nicht sinnvoll. Dianabol, Anavar, Winstrol oder Turinabol drücken die eigene Testosteronproduktion ab Woche 2–3 auf hypogonadale Werte und liefern selbst zu wenig Androgen — Erektionsprobleme, Libidoverlust und Energielosigkeit sind die Folge. Jedes Oral bekommt mindestens 250 mg injizierbares Testosteron pro Woche als Basis.
Wo bekomme ich ein Blutbild ohne Hausarzt?
Ein Blutbild ohne Hausarzt bekommst du als Selbstzahler in einem Direktlabor oder über einen Heimtest-Anbieter; ein vollständiges Hormonprofil kostet etwa 100–150 €, das komplette Kur-Panel mit Blutbild, Leber, Lipiden, Niere und Hormonen etwa 120–180 € pro Abnahme. Wichtig beim Lesen des Befunds sind die Einheiten: Deutsche Labore geben Testosteron in ng/ml oder nmol/l an, nicht in ng/dl — 3 ng/ml sind 300 ng/dl. Wenn du beim Hausarzt bleibst, nenne ihm die Substanzen; ein Arzt, der die Kur kennt, liest die Werte richtig, und die Schweigepflicht gilt.
Wann gehe ich mit Symptomen zum Arzt?
Zum Arzt gehst du sofort bei Brustschmerzen, Atemnot, Gelbfärbung von Haut oder Augen, einem Knoten unter der Brustwarze oder einem Stimmungstief, das über die PCT hinaus anhält. Bei Werten über der Abbruchgrenze aus Abschnitt 7 gehst du innerhalb einer Woche. Der richtige Facharzt für die Hormonachse ist der Endokrinologe, für Blutdruck und Hämatokrit der Kardiologe.
Dein nächster Schritt steht damit fest: Bevor du die erste Zeile der Vorlage ausfüllst, füllst du die Zeile 0 aus — das Baseline-Blutbild mit 10 Werten. Wie du es als Selbstzahler bekommst, was es kostet und wie du den deutschen Befund mit seinen Einheiten liest, erklärt der Leitfaden Blutwerte ohne Hausarzt testen lassen Schritt für Schritt. Mit dem Befund in der Hand ist die Kur geplant, nicht nur gewünscht.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Anabole Steroide sind in Deutschland verschreibungspflichtige Arzneimittel (§ 48 AMG i. V. m. AMVV). Der Erwerb und Besitz nicht geringer Mengen zu Dopingzwecken sowie der Handel sind nach dem Anti-Doping-Gesetz (§§ 2, 4 AntiDopG) strafbar; die zugrunde liegenden Mengen definiert die Dopingmittel-Mengen-Verordnung (DmMV). Verschreibungspflichtige Medikamente, die in diesem Artikel genannt werden, dürfen ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Bei akuten Warnzeichen suche sofort einen Arzt oder die Notaufnahme auf. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Arzt oder Facharzt (z. B. Endokrinologen, Kardiologen, Nephrologen oder Sportmediziner). Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.




